Excel 2013 lernen

Sie lernen ein Diagramm zu erstellen.

Ein Diagramm erstellen

Bekannter Maßen sind Diagramme die beste Möglichkeit Zahlen und Werte optisch darzustellen. Ein Diagramm kann im Grunde jeder verstehen. Seine Erstellung ist unter Excel 2013 auch ohne Assistent ein Kinderspiel.

Bevor man ein Diagramm erstellt, hat man eine grobe Vorstellung, wie es einmal aussehen soll. Man ist sich also im Klaren ob %-Anteile in einem Kreisdiagramm, Werte als Linie auf einer Zeitachse oder Kategorien in einem Säulendiagramm dargestellt werden, oder welcher Fall auch immer. Es kann zu fatalen Missverständnissen führen, wenn man ein Diagramm nur auswählt, weil es einem als interessant oder formschön erscheint. Wissen Sie also unbedingt im Voraus, was Sie benötigen!
Entsprechend seinen Vorstellungen hat man eine sinnvolle Wertetabelle erstellt. Betrachten Sie diese grundsätzlich als in Ordnung, wenn sie ihnen als Mensch selbst sinnvoll bzw. logisch erscheint. Natürlich haben Sie den Tabellenkopf beschriftet. Auch ist es von Vorteil, wenn die Spalten der Wertetabelle richtig formatiert wurden. Insbesondere erkennt Excel so automatisch Datum und Zeit und ordnet diese der Zeitachse zu. Die Beschriftung aus dem Tabellenkopf wird der Legende zugeordnet.

Abbildung: Schaltfläche empfohlene DiagrammeZum Erstellen des Diagramms markiert man als Erstes die vollständige Wertetabelle und geht im Anschluss auf die Registerkarte „EINFÜGEN“ in die Gruppe „Diagramme“. Hier befindet sich die Schaltfläche „Empfohlene Diagramme“. Sie ist nicht nur für Anfänger eine günstige Sache. Mit ihrer Hilfe öffnet sich das Auswahlfeld „Diagramm einfügen“ mit dem Register „Empfohlene Diagramme“ obenauf. Hier befinden sich einige, zumeist passende Vorschläge, die man mittels OK-Button übernehmen kann. Darüber hinaus kann man das gewünschte Diagramm auch über das Register „Alle Diagramme“ dieses Auswahlfeldes heraussuchen.
Auf der Registerkarte „EINFÜGEN“, in der Gruppe „Diagramme“, befinden sich noch weitere Schaltflächen. Bis auf die Schaltfläche „PivotChart“ kann man diese als Katalog auffassen, über den man ebenfalls den gewünschten Diagrammtyp auffinden kann. Klickt man eine von ihnen an, erhält man sofort eine Auswahl von verschiedenen Untertypen. Diese Untertypen unterscheiden sich jedoch in ihrer Funktionalität teilweise sehr deutlich. Sie sind also keine Gestaltungsvorschläge! Wenn man sich nicht sicher ist, was mit den jeweiligen Schaltflächen gemeint ist, sollte man sich ihre Quickinfo durchlesen. Sie erscheint, wenn man mit der Maus für kurze Zeit auf dem Feld verweilt.
Hat man nun endlich das passende Diagramm gefunden, übernimmt man es mit einen Doppelklick. Damit wurde es auf dem Arbeitsblatt als Objekt mit Ziehpunkten eingefügt. Es sollten bezüglich der Funktionalität auch keine Nacharbeiten notwendig sein.

Falls doch etwas nicht passt, hat der Anwender nun mehrere Möglichkeiten der Änderung. Mit dem Erstellen des Diagramms wurden dem Menüband zwei neue Registerkarten, die „DIAGRAMMTOOLS“ hinzugefügt. Zu dem werden diese Registerkarten immer dann bereitgestellt, wenn ein Diagramm angeklickt wird. Notwendige Korrekturen nimmt man auf der Registerkarte „ENTWURF“ vor.
Von besonderem Interesse sind die beiden Schaltflächen der Gruppe „Diagrammlayouts“. Über die Schaltfläche „Diagrammelement hinzufügen“ kann man beispielsweise Datenbeschriftungen oder eine Trendlinie einfügen. Auch die Vorschläge über das Schnelllayout sind eine beachtenswerte Sache.
In der Gruppe „Typ“ kann man nachträglich den Diagrammtyp wechseln.
In der Gruppe „Daten“ kann man die Zeilen und Spalten der Wertetabelle tauschen, das heißt, wie Excel die zusammenhängenden Werte auffassen soll. Mithilfe der Schaltfläche „Daten auswählen“ wird der Datenbereich sowie die Punkte der horizontalen Achse und der Legende angepasst.
In der Gruppe „Ort“ wird das Diagramm unter Beibehaltung der Wertetabelle auf ein anderes Arbeitsblatt (z.B.: ein Diagrammblatt) verschoben.

Die weitere Diagrammgestaltung wird in den nächsten beiden Themen behandelt.



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Lektion Nr.: 6

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