Internetgrundlagen

Was sind Add-Ons, Add-Ins und Plug-Ins?

Mit einem Add-on oder Plug-In kann ein Internetbrowser oder auch ein anderes Programm verbessert und seine Funktionalität erhöht werden. Der Unterschied zwischen diesen beiden Arten der Erweiterung ist gravierend, dennoch werden sie im allgemeinen Sprachgebrauch recht häufig verwechselt.

Ein Plug-In ist ein separates Programm, welches über eine Schnittstelle mit dem Browser zusammenarbeitet. Es funktioniert in jedem Fall auch selbständig. Bei Bedarf ruft der Browser automatisch große Teile des Programms auf und nutzt seine Funktionen um beispielsweise Dinge aus dem Internet darstellen zu können oder um spezielle Arbeiten im Netz zu ermöglichen. Wenn alles richtig funktioniert, wird das vom Anwender kaum bemerkt. Die bekanntesten Plug-Ins sind der Adobe Reader und der Windows-Mediaplayer.
Ein E-Mail-Programm hingegen ist kein Plug-In. Es wird zwar häufig per Mausklick über den Browser aufgerufen, funktioniert aber separat und seine Funktionen werden nicht in den Browser integriert.

Ein Add-On ist ein Unterprogramm, welches speziell für einen bestimmten Browser geschrieben wurde. Es wird in den Browser eingearbeitet und funktioniert auch nur mit ihm zusammen. Ein jeder Browser hat Funktionen zum Verwalten seiner Add-Ons. Es empfiehlt sich, die Updates und Aktualisierungen automatisch durchführen zu lassen. Zu leicht geraten Sie in Vergessenheit und man bietet so Computervieren und Hackern eine weitere Angriffsfläche. Ein bekanntes Add-Ons ist beispielsweise die Google Toolbar.
Add-Ons können eine wirkliche Verbesserung für den Anwender darstellen. Auf den Webseiten der Browserhersteller befinden sich unzählige dieser kleinen Erweiterungen und für jeden ist etwas dabei.

Ein Add-In stellt eine Erweiterung eines Programms um verschiedene Funktionen dar. Diese werden im Unterschied zu einem Add-on jedoch dermaßen tief und fest in das Programm eingearbeitet, dass sie normalerweise nicht wieder separat gelöscht werden können.
Im Zusammenhang mit Internetbrowsern sind Add-Ins eher unüblich. Sie finden vor allem in den Office-Programmen oder bei Spielen Verwendung.
Die Begriffe Add-In und Add-On werden im alltäglichen Sprachgebrauch ebenfalls sehr häufig verwechselt.



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