Internetgrundlagen

Die Internetadresse im WWW

Alle Computer und Server haben im Internet eine Adresse, die IP-Adresse. Über diese Adressen wird der Datenaustausch abgewickelt. Eine IP-Adresse besteht aus 4 Zahlen von 0 bis 255, welche durch einen Punkt getrennt werden ( z.B.: 82.165.210.243 ).
Eine solche Adresse kann sich natürlich kein Mensch merken. Ihr ist daher eine sogenannte URL (Uniform Ressource Locator) zugeordnet. Der Browser erfragt vor Verbindungsaufbau die zugehörige IP-Adresse bei einem Namenserver.
Eine URL lautet beispielsweise http://www.der-pc-anwender.de. Sie hat einen standardisierten Aufbau und beginnt immer mit dem verwendeten Übertragungsprotokoll. Bei Verwendung von http:// kann die Eingabe weggelassen werden, da dieser Teil vom Browser dann automatisch hinzugefügt wird. Als Nächstes folgt der Hostname, hier: www.der-pc-anwender.de.
Das www. verdeutlicht die Zuordnung zum world wide web. Es kann jedoch aus der URL verbannt werden. Das Kürzel .de ist die Top-Level-Domain (TLD) und steht in diesem Fall für Deutschland (.eu würde für Europa stehen, .us für USA, .org für Organisation). Die Secound-Level-Domain lautet: der-pc-anwender.
Bei einer Adresse www.buntes.der-pc-anwender.de würde das Wort „buntes“ die Third-Level-Domain, auch Subdomain genannt, darstellen.
Hinter der beschriebenen Top-Level-Domain wird der Verzeichnispfad zu den jeweiligen Dateien angegeben. Das sieht dann beispielsweise so aus:
http://www.der-pc-anwender.de/links/inhalt.htm.
Der Dateiname kann entfallen, wenn der Name: index.htm, index.html, default.htm oder default.html lautet. Das ist der Name der Startdatei. Sie wird bei Zugriff automatisch aufgerufen.

Eine Übersicht zu verschiedenen Top-Level-Domains finden Sie bei Interesse hier.



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