Internetgrundlagen

Das Datenübertragungsprotokoll FTP
(File Transfer Protocol)

Mithilfe des Datenübertragungsprotokolls FTP werden im Internet fast alle Downloads (z.B.: Musik, Programme oder Videos) realisiert. Im Volumen des Datenverkehrs nimmt dieses Protokoll daher einen der vordersten Plätze ein. Es wurde im Jahr 1971 entwickelt, wobei die heute noch gültige Spezifikation mit dem Namen RFC 959 aus dem Jahre 1985 stammt. Sie ist damit greisenhafte 30 Jahre alt und wird wegen ihrer Solidität auch noch lange in Gebrauch bleiben.
FTP baut zwischen den beiden Computern (Client – Server) 2 Kanäle auf. Der eine dient der Übertragung von Kommandos, der andere der Übertragung der jeweiligen Datei. Diese Downloads werden über den Downloadmanager eines Internetbrowsers ausgeführt. Sie sind die einzige Möglichkeit bei denen Otto-Normalverbraucher das FTP-Protokoll für sich nutzt.

Für einige spezielle Verwendungszwecke wurden FTP-Programme, wie z.B.: das kostenfreie FileZilla, entwickelt. Mit ihm kann man auf Dateien und Ordner eines anderen Computers (Server) zugreifen, so, als währe es der Eigene. Natürlich muss dieser den Zugriff vorher über Login und Passwort erlauben. Man erhält eine Übersicht zu den vorhandenen Dateien und Ordnern, in einer Art, wie mit dem Explorer von Windows. Im Weiteren kann man sich dann, per Mausklick, durch die gesamte Hierarchie des Servers arbeiten. Auch bekommt man mit einem FTP-Programm Dateien angezeigt, die sonst verborgen bleiben.

Ein Webdesigner benutzt ein FTP-Programm, um beispielsweise seine neu erstellte Website auf den Server im Internet hochzuladen, sodass sie für jedermann sichtbar wird.



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