Internetgrundlagen

Die 4 Grundsätze des WWW

1. Assoziative Verbindung

Die Verbindungen zu anderen Seiten erfolgen durch Hyperlinks bzw. kurz Links genannt. Man kann ohne Programmierkenntnisse, ohne sich beispielsweise an einer bestimmten Stelle im Dokument anzumelden intuitiv auf weitere Informationen zugreifen. Der Surfer bekommt vom Linktext (Ankertext) bzw. von der verlinkten Grafik eine Vorstellung, was der Link auf der nächsten Seite an Informationen bringt.

2. Dezentralisierung

Es gibt im WWW weder eine zentrale Koordination noch eine zentrale Überwachung, nicht technisch und auch nicht administrativ. Dadurch kann sich das Netz vollkommen frei und unabhängig entwickeln. Inwieweit dieser Grundsatz heute noch besteht, ist zum Teil fraglich. Der Staat bestimmt heute per Gesetz sehr viel. Auch den Suchmaschinen kommt als bestimmender Konzern eine zentrale Rolle zu.

3. Systemunabhängigkeit

Alle Informationen sind grundsätzlich für Computer jeglicher Bauart und Ausführung zugänglich (wobei in der heutigen Zeit natürlich eine gewisse Leistungsfähigkeit von Vorteil ist).

4. Datenfernübertragung

Wo sich die einzelnen Server auf der Welt befinden, auf denen sich die Dateien befinden, spielt keine Rolle. Es ist daher völlig selbstverständlich Daten aus der Schweiz mit einem Programm von einem japanischen Server zu verarbeiten, um sich die Ergebnisse in Südafrika anzusehen.



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